Pods – die handlichen Einzelportionssysteme

Ein Kaffeeröster setzt sich kontinuierlich mit allen Aspekten der  Kaffeezubereitung auseinander, so natürlich auch mit dem Trendprodukt Pods. Die beiden Espressomischungen, die die Kaffeerösterei Schreyögg bereits seit geraumer Zeit in diesem Segment produziert, wurden nun um die „lange Tasse“ als Caffè Crema ergänzt.

Gerade der Privatbereich wurde längst von den bekannten Einzelportionssystemen erobert, aber auch in der Gastronomie kommen sie, bedingt durch ihre vielen Vorteile, immer mehr zum Einsatz. Wichtig ist für die richtige Wahl des Systems allerdings, über ihre Unterschiede gut informiert zu sein. Grundsätzlich wird der Sammelbegriff „Podsystem“ für alle Einzelportionssysteme mit Filterpapier verwendet, wobei „Pod“ die englische, „Pad“ die deutsche und „Cialde“ die italienische Bezeichnung für die gebrauchsbereiten, in Filterpapier eingebetteten und in Kunststoff oder Folie umverpackten Kaffeeportionen ist. Allen gemeinsam ist die einfache Anwendung, die eine perfekte Espressozubereitung ermöglicht.
Pods (bzw. Hardpads). Jedes Pod besteht aus ca. 7g gemahlenen Espressokaffee, der – geschützt durch zwei dünne Lagen Filterflies – hermetisch einzelverpackt ist. Mit einem Durchmesser von 44 mm wird es in einer genormten Form gepresst und luftdicht in einer Schutzatmosphäre verpackt. Das Aroma eines frischgemahlenen Kaffees bleibt so bei jeder Zubereitung erhalten – egal, welche Menge Kaffee pro Tag durch die Maschine läuft.
Softpads. Bei den Softpads handelt es sich um lose, nicht gepresste Kaffeeportionen, die in eigens konzipierten Maschinen gebrüht werden und hauptsächlich für die lange Tasse verwendet werden.
Kapselsystem. Hier wird der Kaffee statt in Filterpapier in einer Kapsel eingeschweißt. Kapselmaschinen zählen wie Pod-Maschinen zu den Portionskaffeemaschinen, lediglich die Art der Befüllung unterscheidet sich. Zusätzlich gehört erwähnt, dass der Umweltaspekt von Kapseln sehr kritisch gesehen wird. Das sogenannte offene System stellt eine schnelle und komfortable Lösung dar, die zudem auf die Bedürfnisse der Gastronomie zugeschnitten ist. Geeignet sind die Pods des offenen Systems für alle traditionellen Espressomaschinen mit einem Siebträger. Die Passform des Pods entspricht meist dem des Siebträgers, andernfalls bietet der Maschinenhersteller einen geeigneten Siebeinsatz an. Reguliert wird die Form der Pods des bekanntesten offenen Systems durch den E.S.E. (Easy Serving Espresso)-Standard des Consorzio per lo Sviluppo e la Tutela dello Standard „E.S.E.“. Fast alle italienischen Maschinenhersteller und Röster haben sich diesem System angeschlossen. Im Gegensatz zum offenen System funktioniert das geschlossene System ausschließlich in Kombination einer bestimmten Maschine mit einem bestimmten Pod oder einer bestimmten Kapsel. Die Tatsache, dass nur der Kaffee eines Anbieters verwendet werden kann, führt zu einer Abhängigkeit der Kunden vom Hersteller und kann daher entsprechend kritisch betrachtet werden.

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