Kolonialwaren Schreyögg

Historisches

Als Unternehmen blickt Schreyögg auf eine nunmehr über 120-jährige Familiengeschichte zurück: Tradition und Erfahrung in der mittlerweile vierten Generation.

Die Geschichte der Kaffeerösterei Schreyögg nahm ihren Anfang damit, dass im Jahre 1890 der Großvater von Peter Schreyögg, der Kaufmann Josef Schreyögg, ein Delikatessengeschäft mit Kolonialwaren und Kaffeesorten aus aller Welt in Meran gründete. Zunächst führte man den Laden am Kornplatz als Einzelhandelsgeschäft, doch die ständige Erweiterung des Sortiments brachte mit sich, dass die Spezerei- und Delikatessen-Handlung Josef Schreyögg sich rasch als Großhandel etablieren konnte. Die heimische Gastronomie wurde bald mit hochwertigen Produkten aus dem gesamten europäischen Raum beliefert: mit Kaffee und Tee, mit Weinen aus Tirol, vom Rhein, der Mosel und auch Ungarn, mit frischen Nudelwaren, Reis, Obst, Gemüse und vielen weiteren „exotischen“ Produkten. Der Kaffeeverkauf war indes stetig angestiegen, und daher ging Josef Schreyögg 1905 dazu über, die Bohnen zu importieren, um den Kaffee für seinen Vertrieb von nun an selbst zu rösten. Dazu erwarb er eine Kaffeeröstmaschine mit einer 5-kg-Charge, die Besucher der jetzigen Rösterei in Partschins übrigens immer noch als Ausstellungsstück in der Eingangshalle betrachten können. 1945 übernahm Josef Paul Schreyögg, Sohn des Firmengründers, das Geschäft und baute in der Folgezeit den Lebensmittelgroßhandel und die Kaffeerösterei weiter aus. In den siebziger Jahren schließlich spezialisierte Schreyögg sich ganz auf die Produktion von Kaffee – und so ist es bis heute geblieben.

zurück top