Vom Spezialitätenladen zum Kaffeeexperten

Am 6. Juni 1960 wurde in den Meraner Lauben eine neue, größere Röstmaschine installiert, mit der man fortan 45 kg Kaffee pro Charge rösten konnte. Das brachte mit sich, dass das Kaffeegeschäft in den folgenden Jahren deutlich ausgebaut wurde.

Gleichzeitig beschloss Josef Paul Schreyögg, das breitgefächerte Lebensmittelsortiment deutlich zu reduzieren, den Handel mit Delikatessen und Spirituosen einzuschränken und sich mehr auf das Rösten von Kaffee zu spezialisieren. Erstmals in den 70er-Jahren wagte der Vater von Peter Schreyögg den Umstieg auf die ausschließliche Produktion hochwertiger Kaffeespezialitäten. Mit dem anhaltenden Aufschwung in den 70er-Jahren konnte sich Meran stetig wachsender Urlauberzahlen erfreuen, und der Bedarf an Konsumgütern in der Gastronomie stieg rapide an. Diesen zu decken, war eines der erklärten Ziele der Kaffeerösterei Schreyögg: Vom Espresso bis zum Filterkaffee bot man bald alle denkbaren Kaffeespezialitäten an.

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